Agenda
Dienstag, 17. November 2026
16:00 Uhr
Führung durch das Mercedes-Benz-Museum
Am Vortag der Veranstaltung haben Sie die Möglichkeit, an einer Führung (mit Audioguide) durch das Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart teilzunehmen.
Die Führung können Sie zum Aufpreis von 16 EUR (zzgl. MwSt.) im Anmeldeprozess dazubuchen. Die An- und Abreise ist selbst zu organisieren.
Mittwoch, 18. November 2026
ab 08:00 Uhr
Einlass zur Veranstaltung & Welcome Coffee
08:45 - 09:00 Uhr
Begrüßung
Moderatoren der Veranstaltung:

Peter Diehl
Redakteur Service & Technik | Vogel Communications Group

Steffen Dominsky
Redakteur Service & Technik | Vogel Communications Group

Christian Otto
Chefredakteur »Fahrzeug + Karosserie« | Vogel Communications Group
Themenblock I: Additive Fertigung
Besser bekannt ist die additive Fertigung unter dem alternativen Begriff 3D-Druck. Diese moderne Fertigungsmethode ist deshalb auch im Bereich historische Fahrzeuge erforderlich, weil in immer mehr Fällen auch für viel Geld und viele gute Worte keine Ersatzteile mehr lieferbar sind.
Additive Fertigung
09:00 - 09:30 Uhr
Einführung in das Thema additive Fertigung
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Additive Fertigung oder 3D-Druck ist kein wirklich neues Fertigungsverfahren. In der Industrie kennt man es seit Langem, in den automobilen Aftermarket hält es jedoch nur langsam Einzug. Im Bereich der historischen Fahrzeuge ist es inzwischen eine Notwendigkeit. Professor Dr.-Ing. Ralph Mayer gewährt einen Rückblick auf die Anfänge, einen Ausblick auf künftige Möglichkeiten und erklärt die unterschiedlichen Verfahren und verwendbaren Werkstoffe.

Prof. Dr.-Ing. Ralph Mayer
Professor für Fahrzeugsystemdesgin | Technische Universität Chemnitz, 1. Vorsitzender der Automobilhistorischen Gesellschaft (AHG)
Additive Fertigung
09:30 - 10:15 Uhr
Möglichkeiten des 3D-Drucks durch Werkstätten
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Der Schweizer Edy Schorno nutzt die Möglichkeiten des 3D-Drucks seit Langem im eigenen Unternehmen. Mit Schorno Oldtimer-Restaurierungen ist er auch auf die Herstellung von einzelnen Ersatzteilen und ganzen Baugruppen bis hin zu Motoren und Getrieben spezialisiert. Zu seinem Maschinenpark zählt ein 3D-Drucker, mit dem maximal 40 x 30 x 20 Zentimeter große Kunststoffteile gefertigt werden können. In seinem Vortrag wird Edy Schorno von positiven, aber auch von negativen Erfahrungen berichten.

Edy Schorno
Schorno Oldtimerrestaurierungen
Additive Fertigung
10:15 - 11:00 Uhr
Möglichkeiten des 3D-Drucks durch Spezialisten
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In den späten 1990er-Jahren stellte Porsche die Motoren der Baureihe 911 auch deshalb von Luft- auf Wasserkühlung um, weil künftig Vierventil-Zylinderköpfe verwendet werden sollten und diese sich mit Wasserkühlung einfacher realisieren lassen. Das Münchener Unternehmen REEN hat nun Vierventil-Zylinderköpfe für die Baureihen 964 und 993 entwickelt, deren Kühlung eine Kombination aus Luft und Motoröl übernimmt. Ihre Geometrie ist derart komplex, dass allein 3D-Druck für die Fertigung in Frage kommt. Die Fertigung übernimmt der Spezialist Inpeca. Dr. Roman Lengsdorf wird erste Muster dieser 3D-gedruckten Zylinderköpfe beim Classic Business Day präsentieren.

Dr. Roman Lengsdorf
Technical Managing Director | Inpeca GmbH, Böllinger Group
Additive Fertigung
11:00 - 11:15 Uhr
Ersatzteile für Young- und Oldtimer: Optionen bei begrenzter OEM-Verfügbarkeit
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Grundsätzlich kalkuliert die Software der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) mit sogenannten Originalteilen. Weil diese für historische Fahrzeuge in vielen Fällen nicht mehr lieferbar sind, kooperiert die DAT mit dem Datendienstleister Eucon. Dieser recherchiert Alternativen und stellt deren Daten so zur Verfügung, dass sie direkt in die DAT-Kalkulationssoftware übernommen werden können. Ioannis Lalissidis stellt die Vorgehensweise vor und beantwortet Fragen der Teilnehmenden.

Ioannis Lalissidis
Teamleiter Cooperation Management | Deutsche Automobil Treuhand GmbH
11:15 - 11:30 Uhr
Kaffeepause | Networking | Besuch der Ausstellung & Werkstatt
Themenblock II: Reifen & Räder
Lieferprobleme gibt es auch bei Reifen und Rädern für historische Fahrzeuge, wobei sich die Situation für Reifen besser darstellt als für Räder. Insbesondere Leichtmetallräder für Fahrzeuge aus den 1970er-, 1980er- und 1990er-Jahren gelten als Mangelware und sind größtenteils nur noch gebraucht lieferbar, was Risiken birgt.
Reifen & Räder
11:30 - 12:15 Uhr
Wenn Reifen und Räder nicht mehr lieferbar sind: Hintergründe & Lösungen
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Nur wenige Händler in Deutschland haben sich auf Reifen und Räder für historische Fahrzeuge spezialisiert. Ein solches Unternehmen ist Oldtimer Service & Reifen HKT in Wiggensbach bei Kempten, geführt von Manuel und Hannes Kuhn. Beide Referenten berichten in ihrem Vortrag über die Hintergründe von Lieferproblemen sowie über Alternativen für nicht mehr lieferbare Reifen und Räder.

Manuel Kuhn &
Hannes Kuhn
Oldtimer Service & Reifen HKT
Reifen & Räder
12:15 - 13:00 Uhr
Details zur deutschen "Richtlinie zur Aufbereitung von Leichtmetallrädern für Personenkraftwagen" und zu deren geplanter Überarbeitung
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Grundsätzlich kalkuliert die Software der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) mit sogenannten Originalteilen. Weil diese für historische Fahrzeuge in vielen Fällen nicht mehr lieferbar sind, kooperiert die DAT mit dem Datendienstleister Eucon. Dieser recherchiert Alternativen und stellt deren Daten so zur Verfügung, dass sie direkt in die DAT-Kalkulationssoftware übernommen werden können. Ioannis Lalissidis stellt die Vorgehensweise vor und beantwortet Fragen der Teilnehmenden.

Peter Diehl
Redakteur Service & Technik | Vogel Communications Group
13:00 - 14:00 Uhr
Mittagessen | Networking | Verleihung des Classic Business Awards
Themenblock III: Smart Repair
Den Begriff Smart Repair kennt man von älteren Gebrauchten, die für wenig Geld „aufgehübscht“ und weiter genutzt werden sollen. Smart Repair bei historischen Fahrzeugen ist jedoch etwas ganz anderes.
Smart Repair
14:00 - 14:30 Uhr
Einführung in das Thema Smart Repair
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Bei Smart Repair für historische Fahrzeuge geht es darum, im Rahmen von Reparaturen so wenig wie möglich historische Substanz zu zerstören. Mit anderen Worten: Es geht um den Erhalt historischer und meist auch monetärer Werte. Und: Smart Repair bei historischen Fahrzeugen kann durchaus teurer werden als konventionelle Reparaturmethoden. Entscheidend ist hier der Faktor Zeit.

Peter Diehl
Redakteur Service & Technik | Vogel Communications Group
Smart Repair
14:30 - 15:15 Uhr
Smart Repair in der Theorie
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Wenn es um substanzerhaltende und behutsam ergänzende Maßnahmen an historischen Fahrzeugen geht, gilt Dr. Gundula Tutt als ausgewiesene Expertin. In ihrem Vortrag erklärt sie, welche Möglichkeiten des Smart Repair bei historischen Fahrzeugen existieren und in welchen Fällen sie sinnvoll erscheinen.

Dr. Gundula Tutt
Diplomrestauratorin, Omnia Restaurierungen
Smart Repair
15:15 - 16:00 Uhr
Praktische Erfahrungen eines Restaurierungsbetriebs
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René Große, Gründer und Inhaber von René Große Restaurierungen in Wusterwitz bei Brandenburg an der Havel, teilt seine in bald drei Jahrzehnten Praxis gewonnenen Smart-Repair-Erfahrungen mit den Teilnehmenden des Classic Business Days – Erfahrungen bei der Arbeit an historischen Fahrzeugen, aber auch mit deren Besitzern.

René Große
Kfz-Mechaniker, Karosseriebau-Meister und autodidaktischer Fahrzeuglackierer | René Große Restaurierungen
Smart Repair
16:00 - 16:30 Uhr
Diskussion mit Aufbereiter Semir Kunic, den vorigen Referenten sowie den Teilnehmenden
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Smart-Repair-Verfahren an historisch und monetär wertvollen Fahrzeugen sind eine Notwendigkeit, die jedoch noch nicht von jedem Werkstattprofi und jedem Fahrzeugbesitzer verstanden wurden. Auch die Aufbereitung ist ein Gewerk, das beim professionellen Umgang mit historischen Fahrzeugen besondere Aufmerksamkeit verlangt. Die Referenten des Themenblocks III, ergänzt um den auf historische Fahrzeuge spezialisierten Aufbereiter Semir Kunic, stellen sich abschließend den Fragen der Teilnehmenden des Classic Business Days.

Semir Kunic
Aufbereiter | Autopflege Kunic
ca. 16:30 Uhr
Ende der Veranstaltung
SAVE THE DATE 2027
Stand: 27.07.2026 (Programmänderungen vorbehalten)






